WordPress Must-Haves: Diese Arten von Plugins sollte JEDER installieren

WordPress ist das meistgenutzte CMS (Content-Management-System) der Welt. In Deutschland beträgt der Marktanteil über 68 %, in den USA liegt dieser sogar bei unfassbaren 77,18 %. Ein ganz großer Vorteil der frei verfügbaren Open-Source-Lösung ist die enorme Breite an kostenlosen, aber auch kostenpflichtigen, Plugins – also kleinen Skripten, mit denen sich die Funktion einer Website schnell erweitern lässt. 

Plugin-Must-Haves für jede WordPress Website

Zu viele Namen wollen wir nicht nennen, da es innerhalb der verschiedenen Plugin-Kategorien große Konkurrenz gibt und die Entscheidung für oder gegen ein Plugin immer eine persönliche sein sollte – sei es auf Basis der Kosten, des Funktionsumfangs oder einer besonders schlanken und damit performanten Programmierung. Vergleiche zwischen den Plugins finden sich im Web zuhauf. Auch hier wollen wir deshalb nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Innerhalb der jeweiligen Kategorien sollte aber in jedem Fall eine bestenfalls renommierte Lösung installiert sein.

#1 Security-Plugins

WordPress ist nicht nur bei Usern beliebt – auch Hacker lieben das CMS. Die Basics wie sichere Passwörter und das Entfernen nicht mehr aktueller Plugins oder Themes ist daher Pflicht. 

Weil das aber bei Weitem nicht ausreicht, macht man darüber hinaus mit einem Security Plugin wie WordFence alles richtig. Mit dabei sind u.a. eine Endpoint Firewall, ein WordPress Security Scanner sowie eine Brute Force protection. In der Premium-Version bietet dieses (und andere) Plugins weitere Security-Features wie beispielsweise die Zwei-Faktor-Authentifikation bei der Anmeldung. 

#2 Performance-Plugins

WordPress Seiten leiden häufig unter schlechten Ladezeiten. Die Performance-Optimierung ist daher eine wichtige Maßnahme, um die Nutzererfahrung zu verbessern und damit indirekt die Rankings in Google positiv zu beeinflussen. 

Performance-Plugins (z. B. WP Wocket, WP-Optimize und W3 Total Cache) bieten GZip Komprimierung, Caching, Bildkomprimierung und vieles mehr. Eine besonders effektive Methode ist zudem die Nutzung eines CDNs (CDN = Content Delivery Network), über das Kopien statischer oder dynamischer Inhalte (Bilder, CSS, JavaScript und Videostreams) bereitgestellt werden.

#3 Datenschutz-Plugins

Nicht-notwendige Cookies bedürfen gemäß DSGVO der Einwilligung von Webseitenbesucher. Das können Tracking-Cookies (Google Analytics etc.), Werbe-Cookies (Google AdSense und Affiliate-Partner) oder Cookies anderer, auf einer Website integrierter Services sein. Lediglich für die Funktion der Seite notwendige Cookies dürfen auch ohne Zustimmung der User aktiviert werden. 

Es braucht also eine sog. Opt-in-Lösung in Form eines Cookie-Consent-Banners. Besonders einfach zu managen sind Premium-Varianten wie Borlabs Cookie und Real Cookie Banner Pro.

#4 SEO-Plugins

Yoast SEO ist wohl das bekannteste, aber bei Weitem nicht das einzige, SEO-Plugin für WordPress. Sehr umfangreiche Features bietet auch Rank Math

Mit solchen Plugins lassen sich nicht nur die SEO-Title und Meta-Beschreibungen anpassen, sondern auch strukturierte Daten (je nach Variante) bereitstellen, um die lokale Suchmaschinenoptimierung zu pushen und es Google leichter zu machen, zu verstehen, auf welchen Aspekt eine Unterseite optimiert ist – also ob es sich um ein Erklärvideo handelt, eine FAQ vorhanden ist, es ein Blogartikel ist oder vllt. eine lokale Dienstleistung verkauft werden soll.

#5 Backup-Plugins

Nicht immer braucht man ein Backup-Plugin wie UpdraftPlus oder BackWPup. In vielen Fällen lässt sich die Sicherung der Datenbanken und Dateien (die zwei Komponenten jeder WordPress Website) direkt beim Hoster (Provider) durchführen. 

Trotzdem: Eine Plugin-Lösung für WordPress Backups ist kein Nachteil und erleichtert im Fall der Fälle auch den Umzug der Website zu einem neuen Hoster.  

Tipp: Weniger ist mehr

Zu viele Plugins können eine Seite schwächen. Besonders Plugins, die das gleiche machen, sollte man vermeiden. Bedeutet: Lieber ein umfangreiches Performance-Plugin, statt ein Lazy Load (verzögertes Laden von Bildern zur Optimierung der Ladezeiten) Plugin, ein Caching Plugin und ein Plugin zur Komprimierung von Dateien zu verwenden. 

Außerdem ist darauf zu achten, dass die Plugins stets aktuell und mit der jeweiligen WordPress-Version kompatibel sind, um Hackern nicht in die Hände zu spielen und die Funktionalität einer Website sicherzustellen. 

Oft teure Lizenzen bei Premium-Plugins umgehen

Wie so oft (aber nicht immer) im Leben, muss man für die richtig guten Sachen etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei den Preisstrukturen der Plugin-Anbieter sind Einzellizenzen, also Lizenzen für nur eine oder wenige Webseiten, im Vergleich zu den Agentur-Lizenzen deutlich teurer – jedenfalls auf die einzelne Lizenz heruntergerechnet

Es kann sich also lohnen, die Webseite gleich von einem Profi erstellen bzw. optimieren zu lassen. Die Premium-Plugins inkl. Lizenz gibt es häufig direkt dabei. Das gilt im Übrigen auch für Pagebuilder, Themes und Co. 

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