Trotz Fiverr und Co: Professionelle Agenturen immer wichtiger

Man reibt sich stellenweise die Augen, zu welchen Preisen Einzelleistungen im Bereich Programmierung, Webentwicklung oder SEO über die digitale Ladentheke gehen. “CTR-Pushing” für ein paar Euro, Linkaufbau zum Schleuderpreis, billiger Traffic aus aller Herren Länder und Firmenlogos, die man praktisch hinterhergeworfen bekommt. Machen Fiverr und Co Agenturen deshalb das Leben schwer oder den Markt eventuell sogar kaputt? Wir finden: Ganz im Gegenteil!

Qualitätssicherung und Strategie? Fehlanzeige!

Bei Fiverr werden vor allem einzelne Dienstleistungen angeboten. Für die übergeordnete Strategie und Qualitätssicherung sind Kunden also selber zuständig. Und genau da hapert es an vielen Stellen.

Wir erleben es immer wieder: Kunden wollen explizit Linkaufbau betreiben, weil sie gelesen haben, dass genau das (und nur das) wirklich funktioniert. Dabei werden jedoch essentielle Metriken oft nicht beachtet. Auch die zahlreichen Links, die aufgrund einer vollkommen falschen Herangehensweise überhaupt nicht gewertet werden (oder gar zu Abstrafungen führen), rücken erst einmal in den Hintergrund. Vielmehr schauen viele nur auf den Preis. Und genau an dem Punkt sind die Dienstleister auf Fiverr unschlagbar. Oder etwa doch nicht?

Wer billig kauft, kauft doppelt

Wir geben zu: Mit ein paar teils billigen Tricksereien macht man im Bereich der Suchmaschinenoptimierung noch immer recht schnell ein paar Plätze gut. Allerdings nur kurzfristig! Denn wenn die Seite an sich, die gepusht werden soll, schlichtweg von minderer Qualität ist (Design, Inhalte, Struktur), kommen auch keine Anfragen – jedenfalls nicht in dem Ausmaß, in dem es kurzfristig optimierte Rankings erfordern würden, um als natürlich zu wirken. Die Folge: Es geht mit den Rankings bergab – und zwar dauerhaft. Um den Schaden wieder gut zu machen, braucht es nun viel Anstrengung und teilweise auch viel Geld

Zugegeben: Texte, Designs, Apps, Erklärvideos etc. kann man sich direkt mit einkaufen. Aber zum einen passiert dies häufig nicht und zum anderen muss man genau wissen was man möchte und dies auch richtig kommunizieren. Wer das nicht weiß bzw. tut, muss sich also die nächste Leistung in Form von Keywordrecherchen, Strategien, Content-Management etc. einkaufen. Spätestens jetzt verlieren die meisten den Überblick, besonders wenn alles noch in der richtigen Reihenfolge erfolgen soll.

Was also tun?

Wir empfehlen logischerweise, sich in seiner Muttersprache von bestenfalls lokalen Agenturen beraten zu lassen. Ein Vertrauensverhältnis zwischen Auftraggeber und Dienstleister ist mit das Wichtigste. Zudem wissen Agenturen in der Regel was sie tun (müssen) und erledigen Wichtiges in sehr kurzer Zeit. Hohe Stundensätze sind eben am Ende des Tages nicht mehr so hoch, wenn alles zügig abgearbeitet wird und Kunden den Kopf frei haben, um ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen.

Der wohl größte Vorteil von Agenturen besteht jedoch in der Tatsache, dass Kampagnen in ihrer Gänze betrachtet werden. Webdesign, Content, technische Maßnahmen und die breite Vermarktung über Ads sollten eine Einheit bilden und sich gegenseitig in die Karten spielen. Die schnelle Effekthascherei über günstige eingekaufte Einzelleistungen kann am Ende mehr schaden als nutzen. 

Wer schreibt hier?

Fabian

Fabian
Online-Marketing-Experte

Weit- und Überblick sind für mich zwei wichtige Faktoren, die es mir ermöglichen, für unsere Kunden die richtigen Entscheidungen zu treffen. Budgets sind nicht unerschöpflich: Investitionen in verschiedene (Online)marketing-Maßnahmen müssen daher stets untereinander abgewogen, sinnvoll miteinander verknüpft und immer wieder auf ihren Nutzen (Ertrag) hin überprüft werden.

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